In Zeiten niedriger Zinsen sind renditeträchtige Investments rar gesät. Herkömmliche Anlageformen lohnen sich häufig nicht oder wenn doch, nur zu sehr riskanten Konditionen. Immer mehr Anleger suchen deshalb nach alternativen Anlagemöglichkeiten.

Crowdlending als Anlagemöglichkeit

Eine neue Möglichkeit, Finanzmittel zu investieren, ist das Crowdlending, das seit 2007 in Deutschland angeboten wird. Dabei werden Kredite von Privat an Privat vermittelt. Solche Plattformen, die wie ein Marktplatz funktionieren, sind in der Bundesrepublik folgende:

  • auxmoney
  • smava
  • Lendico

auxmoney ist der Crowdlending-Marktführer

Die größte Crowdlending-Plattform auf dem deutschen Markt ist auxmoney. Die Statistik liest sich eindrucksvoll: 69.000 Kredite sind hier seit 2007 zustande gekommen (Stand: Dezember 2015). Der Nominalzins beläuft sich auf durchschnittlich 9,65% und die Ausfallquote liegt bei 2,5%.

Welche Rahmenbedingungen müssen für eine Investition erfüllt sein?

Wer auf auxmoney Geld investieren möchte, muss zwei Bedingungen erfüllen:

  • mindestens 18 Jahre alt sein und
  • eine Bankverbindung in Deutschland haben.

Nicht erforderlich hingegen ist ein Wohnsitz in Deutschland. Eine Anlage ist bereits ab 25 € möglich.

Kostenfreie Registrierung

Der erste Schritt ist die kostenlose Registrierung auf der Plattform auxmoney. Dazu sind folgende Angaben erforderlich:

  • Benutzername
  • E-Mail-Adresse
  • Passwort
  • Anrede
  • Vorname
  • Name
  • Adresse
  • Telefonnummer
  • Geburtsdatum
  • Kontoinhaber
  • Kontonummer
  • Bankleitzahl

Nach der Bestätigung der AGB erhält man eine Registrierungsmail, deren Beantwortung die Registrierung komplettiert.

Renditemöglichkeiten

Eine lohnende Investment-Anlage zeichnet sich durch eine gesunde Balance zwischen Rendite und Risiko aus. Im Allgemeinen gilt die Regel: je höher das Risiko, je höher die Renditemöglichkeit. Bei der Crowdlending-Plattform sind Renditen von mehr als 15 % möglich. Realistischer betrachtet befindet sich der Rendite-Rahmen zwischen 4,8 und 7,3 %. Der Zinssatz des Darlehens und damit die Renditemöglichkeiten richten sich nach dem sogenannten auxmoney-score, der eine vorgeschaltete Bonitätsprüfung der Plattform darstellt. Insgesamt sind acht Einstufungen vorhanden:

  • AA – 3,0 % Rendite
  • A – 4,0 % Rendite
  • B – 5,0 % Rendite
  • C – 6,0 % Rendite
  • D – 6,5 % Rendite
  • E – 6,8 % Rendite
  • X – bis zu 16,3 % Rendite

Die Rendite-Angaben verstehen sich nach Gebühren.

Welche Kosten haben Anleger auf auxmoney?

Gebühr ist das Stichwort. Natürlich bietet niemand seine Moderationsdienste umsonst an. Auxmoney macht hier keine Ausnahme; allerdings werden Gebühren erst dann fällig, wenn eine Kreditvergabe zustande kommt. Hier eine Übersicht über die Leistungen und die Gebühren:

  • Registrierung – kostenlos
  • Sichtung der Projekte – kostenlos
  • Gebotsabgabe – kostenlos
  • Anlagebetreuung je Kreditvergabe – 1 % der Anlagesumme

Mehr Sicherheit durch Diversifikation

Durch die Bonitätsprüfung Dennoch werden rund 80 % der Kreditanfragen erst gar nicht auf den Marktplatz zugelassen. Ähnlich verhält es sich mit Sicherheiten. Kreditnehmer können ihr Kfz als Sicherheit angeben, müssen es aber nicht. Durch Diversifikation kann der Anleger sein Risiko mindern. Diversifikation bedeutet hier nichts anderes, als dass die Anlage in mehrere Kreditprojekte aufgeteilt wird.

Wann erhält man die Anlage zurück?

Bei auxmoney erhält der Anleger eine monatliche Zahlung, die sowohl den Tilgungsbetrag als auch die Zinsen abzüglich der Gebühr enthält. Diese Art der Anlagerückzahlung mindert mit jedem Zahlungsmonat das Ausfallrisiko. Wird der Kredit vorzeitig getilgt, wird diese sofort an den Anleger weiter geleitet.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer alternativen Investition mit guten Renditemöglichkeiten ist, hat mit der Anlagemöglichkeit auf auxmoney im Rahmen des Crowdlending ein ideales Investment gefunden. Hohe Renditemöglichkeiten stehen hier in einem gesunden Verhältnis zum Risiko. Positiv ist die einfache Registrierung, die schlanke Gebührenordnung und die monatlichen Rückzahlungen.